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Rüdiger Rolf, M.A.

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Videokonferenzen und Webmeetings

Es gibt eine ganze Reihe Technologien um Videokonferenzen durchzuführen. Am bekanntesten ist sicherlich Skype, das für fast alle PCs und Mobilgeräte verfügbar ist. Aber auch Videokonferenzen basierend auf den Industriestandards H.323 und SIP sind eine seit langem bewährte Technologie, die in vielen Unternehmen und Hochschulen eingesetzt wird. Aber auch Webmeetings erfreuen sich besonders bei Webinaren einer großen Beliebtheit. 

Wir beraten sie gerne, welche Technologie für ihren Einsatzzweck die geeignetste ist und unterstützten sie gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten. 

Klassische Videokonferenzen

Videokonferenzen auf Basis des H.323 Protokolls eignet sich am besten, wenn einer der folgenden Punkte erfüllt sein sollte:

  • An mindestens einer Seite der Konferenz eine Gruppe sitzt. 
  • Hochwertige Audio- oder Videoqualität notwendig ist.
  • Man frei, ohne Kopfhörer, reden möchte.
  • Teilnehmende von vielen Standorten beteiligt sein sollen.
  • Personen per Telefon einwählen sollen.

Diese Videokonferenzen sind wahrscheinlich nicht geeignet:

  • Wenn sehr viele einzelne Teilnehmende an vielen verschiedenen Orten sitzen.
  • Wenn man keine Kontrolle über die Firewalls im Netzwerk hat, bzw. nicht weiß wie man das Netzwerk entsprechend konfigurieren muss.
  • Wenn nebenbei ein Chat betrieben werden sollte, da nicht alle sprechen dürfen. 

Die Universität Osnabrück bietet einige Besprechungsräume, Seminarräume und Hörsäle an, in denen standardisierte Videokonferenzen möglich sind. Diese Räume können über die zentrale Raumverwaltung oder das virtUOS gebucht werden.

Bis vor wenigen Jahren waren für diese Art der Videokonferenzen noch spezielle Geräte notwendig. Für einen professionellen Einsatz empfiehlt sich auch immer noch der Einsatz dieser Hardware, da in diesen Fällen Bild und Ton weitaus besser sind als bei Softwarelösungen. So kann man mit wenigen Mikrofonen z.B. den Ton in einem Seminarraum einfangen.

Wenn sie Interesse an dieser Art von Videokonferenzen haben, wenden sie sich bitte an uns. Wir geben ihnen gerne eine Einführung in die Bedienung der Anlagen. Sofern sie eine Konferenz durchführen möchten, klären wir auch gerne mit der Gegenseite die technischen Details.

Skype & Co

Videokonferenzsoftware für den PC hat sich inzwischen sehr etabliert. Im Gegensatz zur klassischen Videokonferenz handelt es sich hier meistens um personengebundenen Messenger, die einem ermöglichen zu sehen, ob andere Nutzer gerade online sind, ihnen Textnachrichten zu schicken, oder über Bild und Ton mit einander zu kommunizieren.

Neben Skype ist hier besonders Google Hangouts recht etabliert. 

Skype und vergleichbare Software eignet sich am besten, wenn einer der folgenden Punkte erfüllt sein sollte:

  • Man eine Punkt-zu-Punkt Konferenz mit nur 2 Teilnehmenden hat.
  • Die Konferenz wenige Teilnehmende hat (maximal 10).
  • Die Teilnehmenden an vielen verschiedenen Orten sind.
  • Die Teilnehmemenden keinen Zuganz zu Videokonferenzanlagen haben.
  • Man an einer Firewall vorbei muss auf die man keinen Zugriff hat.
  • Teilnehmenden mobil unterwegs sind.

Skype & Co sind wahrscheinlich nicht geeignet:

  • Wenn sehr viele einzelne Teilnehmende vorhanden sind.
  • Man eine verlässliche, hochwertige Bild- und Ton-Qualität benötigt
  • Parallel zur Videokonferenz eine Präsentation durchgeführt werden soll.
  • Wenn mehrere Teilnehmer in einem Raum sitzen.

Das virtUOS kann sie gerne über die Möglichkeiten von Videokonferenzen mit Skype und ähnlichen Produkten beraten und ihnen bei der Auswahl der passenden Software helfen. Wir verleihen keine Webcams oder Notebooks für Konferenzen mit Skype. Der Verleih von geeigneten Mikrofonen für besondere Raumsituationen ist für einen begrenzten Zeitraum möglich.

Webmeetings

Webmeetings ermöglichen es einem üblicherweise über einen Browser Konferenzen mit vielen Teilnehmern durchzuführen. So etwas wird gerne für standortverteilte Schulungen (sogenannte Webinare) genutzt.

Webmeetings eignet sich am besten, wenn einer der folgenden Punkte erfüllt sein sollte:

  • Sehr viele Teilnehmende an einer Konferenz teilnehmen sollen
  • Die Teilnehmende üblicherweise alleine vor ihrem Rechner sitzen
  • Interaktive Inhalte wichtig sind (Präsentationen, Umfragen, Chats, ...)
  • Nicht alle Teilnehmenden im Bild zu sehen seien müssen
  • Abgestufte Rechte der Teilnehmenden gewünscht sind (z.B. nur reden nach Erlaubnis durch den Lehrenden).
  • Wenn Teilnehmende währende der Konferenz kommen und gehen.

Webmeetings sind wahrscheinlich nicht geeignet:

  • Wenn die Audio- und Videoqualität wichtig ist
  • Teilnehmende frei sprechen (ohne Headset) können sollen

Wir können sie im Umgang mit Webmeetings schulen. Wir unterstützend dabei Adobe Connect, dass vom DFN-Verein für alle deutschen Hochschulen angeboten wird, als auch BigBlueButton, dass hier an der Universität gehostet wird.

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