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Dr. phil. Tobias Thelen

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Es gibt Neuigkeiten: Wissenschaftliche Literatur darf zunächst weiter über Stud.IP bereitgestellt werden

VG Wort, KMK und HRK suchen gemeinsam nach einer akzeptablen Lösung für die Vergütung der Bereitstellung urhberrechtlich geschützter Werkteile über Lernplattformen. Zunächst aber ist die drohende Sperre zum 1.1.2017 abgewendet, die wegen der Weigerung der Hochschulen, dem neuen Rahmenvertrag beizutreten, eingetreten wäre.

Die Verlängerung der Nutzungsmöglichkeit nach altem Stand wird den Rest des Wintersemesters und das Sommersemester 2017 umfassen. Dies wird in einem Schreiben des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen bestätigt. Die ab Wintersemester 2017/2018 geltende Regelung ist noch auszuhandeln.

Zu den Pressemitteilungen von: VG Wort, KMK und HRK.

Alter Stand: Keine weitere elektronische Bereitstellung wissenschaftlicher Literatur in Stud.IP

Nach § 52a UrhG dürfen Hochschulangehörige u. a. kurze Buchauszüge oder einzelne Beiträge aus Zeitschriften für einen abgegrenzten Teilnehmerkreis, z. B. den Studierenden einer Lehrveranstaltung, in elektronischer Form zugänglich machen. Voraussetzung ist eine angemessene Vergütung, die bisher pauschal von den Bundesländern an die VG WORT abgeführt wurde.

Aufgrund eines neuen, zwischen Ländern und VG WORT ausgehandelten Rahmenvertrags, den die Hochschulen in der aktuellen Form mehrheitlich ablehnen, ist die elektronische Bereitstellung urheberrechtlich geschützter Sprachwerke auf Grundlage von § 52a UrhG ab dem 1.1.2017 nicht mehr möglich. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Rundschreiben des Präsidiums.

Nicht betroffen von der Neuregelung sind alle anderen Werkarten, wie Abbildungen, Fotos, Audio- und Videodateien sowie Musikeditionen. Hier gelten nach wie vor die bisherigen Nutzungsrechte. Ebenso ist es weiterhin möglich, fremde Textteile als Zitat in eigenen Arbeiten zu verwenden und elektronisch zu verbreiten. Die Texte müssen in diesem Fall aber Gegenstand der inhaltlichen Auseinandersetzung sein.

Eigene Skripte, Präsentationen oder fremde Textdokumente, für die eine Nutzungserlaubnis des Rechteinhabers eingeholt wurde, dürfen ebenfalls weiterhin zum Download bereitgestellt werden. Weitere Informationen darüber, welche Materialien nach wie vor in elektronischer Form bereitgestellt werden dürfen und welche nicht, finden Sie in dieser Übersicht.

 

 

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