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Unsere Themen - Videokonferenzen
Seit mittlerweile 10 Jahren werden an der Universität Osnabrück Videokonferenzen genutzt, um weltweit mit anderen Hochschulen Lehrveranstaltungen auszutauschen. Auch in der Forschung nutzen standortverteilte Arbeitsgruppen Videokonferenzen sehr erfolgreich, um ständige zeitraubende Dienstreisen zu vermeiden und sich schnell und spontan untereinander auszutauschen.
In den letzten Jahren hat sich die Videokonferenztechnik rasant weiterentwickelt. Zwei große Trends sind mittlerweile zu beobachten:
Die klassische Videokonferenz, meistens mit speziellen Videokonferenzanlagen, wird qualitativ immer hochwertiger, so dass heutzutage schon Videokonferenzen in HDTV-Qualität durchgeführt werden können. Aber auch Videokonferenzen in normaler Videoqualität haben sich schon viele Jahre in Lehre und Forschung bewährt. Die Universität Osnabrück stellt derzeit 7 Räume mit Videokonferenzanlagen für verschiedene Anwendungszwecke bereit.
Der zweite Trend sind Webmeetings, bei denen die Einstiegsvoraussetzungen für die Teilnehmer deutlich geringer sind. Es reicht ein normaler Computer mit einem Mikrofon und optimalerweise einer Webcam. Im Gegensatz zu den klassischen Videokonferenzen, bei denen sich meist mehrere Teilnehmer vor einer Anlage befinden, sitzt hier häufig nur ein Teilnehmer vor seinem Rechner. Es sind Konferenzen mit mehreren Dutzend Teilnehmern möglich, so dass man über dieses Medium auch verteilte Lehrveranstaltungen durchführen kann.
Bei diesen Konferenzen ist die Audio- und Videoqualität nicht so gut wie bei den klassischen Videokonferenzen, dafür werden eine Vielzahl zusätzlicher Tools automatisch bereitgestellt, über die die Teilnehmer kooperieren können. So können Powerpoint-Folien oder sogar die aktiven Programme des Vortragenden gezeigt, Dateien zum Download bereitgestellt, Abstimmungen durchgeführt werden und vieles mehr.
Die Universität Osnabrück betreibt zusammen mit der Fachhochschule Osnabrück einen Adobe-Connect-Server für Webmeetings.
Die Einstiegshürde zur Nutzung von Videokonferenzen ist relativ gering. Das wichtigste ist zuerst einmal ein Gesprächspartner an einem anderen Standort. Bei der Klärung der technischen Fragen und dem Finden eines Ansprechpartners für die Technik am anderen Standort unterstützen wir Sie gerne.
Zahlreiche Hochschulen im In- und Ausland sind mit videokonferenzfähigen Räumen ausgestattet. Für die niedersächsischen Hochschulen gibt es nun schon seit über 5 Jahren einen Mindeststandard, der die Kooperation in diesem Bereich vereinfacht und Konferenzen zwischen diesen Standorten problemlos möglich macht.
Aber auch mit anderen Hochschulen ist es fast immer möglich, eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
Bei der Nutzung von Videokonferenzen gibt es einige kleinere Einschränkungen zu beachten:
Sie sollten sich aber nicht von möglichen Einschränkungen abschrecken lassen. Wir beraten Sie gerne, wie Sie Videokonferenzen einsetzen können, und helfen Ihnen natürlich auch bei der Umsetzung.
Hier einige Szenarien, wie Videokonferenzen an der Universität Osnabrück bereits eingesetzt wurden. Lassen Sie sich nicht abschrecken, falls Ihr Konzept nicht exakt in dieselbe Richtung geht, wir beraten Sie gerne über das, was machbar ist.
In standortübergreifenden Projekten sind häufige Sitzungen zur Koordination und dem Austausch von Ergebnissen üblich. Häufige Dienstreisen kosten wertvolle Arbeitszeit. Unserer Erfahrung nach ist es so, dass Videokonferenzen mit Teilnehmern, die sich schon persönlich kennen und getroffen haben, sehr gut funktionieren und offene Gesprächsrunden fast wie bei einem realen Treffen erreicht werden können.
Bei Gastdozenten oder Honorar-Professoren kann es gelegentlich vorkommen, dass der Lehrende aus Termingründen nicht immer vor Ort sein kann. In solchen Fällen ist es möglich, den Dozenten per Videokonferenz zu seinen Studierenden zu bringen. Dieses Szenario hat sich selbst in einer Lehrveranstaltung mit mehr als 200 Studierenden bewährt, in der der Lehrende in mehr als der Hälfte der Sitzungen nicht vor Ort sein konnte.
In standortübergreifenden Seminaren können Studierende sehr gut lernen, in Arbeitsgruppen über ihre Hochschule hinaus zusammenzuarbeiten. Sie lernen neben den Videokonferenzen auch andere neue Kommunikationsmöglichkeiten kennen, um ihre Arbeit zu koordinieren und die Ergebnisse zusammenzutragen.
Nicht nur Seminare, sondern auch Studienprojekte mit anderen wurden schon des öfteren über Videokonferenzen durchgeführt. Ähnlich wie in den Seminaren lernen die Studierenden, Kollaborations-Tools zu nutzen, um verteilt an den Aufgaben arbeiten zu können.
Die meisten Online-Lernmodule sehen eine Möglichkeit vor, den Studierenden über virtuelle Sprechstunden oder ähnliches eine Kommunikation mit dem Lehrenden zu ermöglichen. Oft ist es auch erwünscht, dass die Studierenden zueinander Kontakte aufbauen bzw. vertiefen, um auch untereinander über die Materie zu diskutieren.
Bewährt hat es sich nach unserer Ansicht, mehrere Sitzungen per Videokonferenz im Semester durchzuführen:
Letzte Änderung: 30.06.2009 13:21 Uhr | © 2007-2009 virtUOS

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